Die heiligen Elemente

Die gesamte Schöpfung ist ein Zusammenwirkung der Elemente Feuer, Erde, Wasser, Luft und Spirit (Akasha, Äther). Aus diesen Elementen ist alles, was existiert, erschaffen. Sie existieren als feinstoffliche Prinzipien und stehen in wechselseitiger Beziehung. Jedes Element wirkt von der feinstofflichen bis in die körperliche Ebene hinein und findet ihre Entsprechung in der Natur und im Körper.

Laut Franz Bardon, dem Wegbereiter der neuen Hermetik, ist der unaussprechliche Name Gottes JHWH ein Zusammenwirken der heiligen Elemente Feuer, Luft, Wasser und Erde. Auch das gleichschenklige Kreuz, welches noch im Gemäuer oder in Bemalungen von Kirchen zu finden ist, deutet auf die vier Elemente hin. Im Friedensevangelium der Essener werden die Elemente als Engel Gottes geehrt und mit ihrer spirituellen Kraft um Hilfe und Unterstützung gebeten. In der heutigen Engellehre werden den Erzengeln verschiedene Elementekräfte zugesprochen. Auch die Naturvölker und unsere naturverbundenen Vorfahren, die Druiden und weisen Heilerinnen und Frauen, wussten um die Kraft der Elemente. Die traditionelle chinesische und ayurvedische Medizin bedient sich seit Jahrhunderten dieses alten Wissens um die Kraft der heiligen Elemente.

 

Durch jedes der Elemente wirkt ein geistiges Prinzip, welches sich auf stofflicher Ebene manifestiert. Wenn wir uns bewusst mit einem Element verbinden, verbinden wir uns mit dessen geistiger Kraft.

Unser Körper besteht aus all diesen Elementen. Ohne diese Elemente ist unser Körper nicht fähig zu leben. Das Feuer ist die Wärme in uns, die uns am Leben erhält. Ein kalter Körper ist tot. Das Element Luft ist unser Atem. Wenn wir aufgehört haben zu atmen, ist unser Körper ohne Leben. Unser Körper besteht zum größten Teil aus Wasser. Wasser entspricht unserem Blut. Wenn wir verbluten, stirbt unser Körper. Das Element Erde entspricht unseren Knochen. Sie sind das Gestell, auf dem unser Körper aufgebaut ist und das uns trägt, wie die Erde auch.

 

Der griechische Arzt Hippokrates von Tos erkannte schon einige Jahrhunderte vor Christus die unterschiedlichen Temperamente der Menschen, die durch die Elemente beeinflusst waren. In der Vier-Elemente-Lehre unterschied er zwischen: Choleriker (Feuer), Sanguiniker (Luft), Phlegmatiker (Wasser) und Melancholiker (Erde). Diese Zuordnung hat sich bis heute gehalten und ist uns allen geläufig.

Auszug aus dem Buch: Schamanismus der Seele von Biank a Denise Albrecht, ISBN: 978-3-8495-3825-5, Tredition Verlag, 2013


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Bianka Denise Albrecht

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